Aktuelle Corona-Zahlen Inzidenz leicht gesunken - Drei Landkreise mit Wocheninzidenz höher als 2.000

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner leicht gesunken. Sie liegt bei rund 1.227 und hat im Erzgebirge, im Landkreis Meißen und im Landkreis Mittelsachsen die Marke von 2.000 überschritten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag 6.101 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung für den Freistaat.

Eine Mitarbeiterin im Corona-Testzentrum der SG Dynamo Dresden wertet einen Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus aus.
580 Menschen liegen auf Sachsens Intensivstationen. Bildrechte: dpa

Zum Sonntag haben die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen dem Robert-Koch-Institut (RKI) 6.101 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 18 Menschen sind den Angaben zufolge im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Freistaats ist auf 1.227,1 leicht gesunken. Am Vortag betrug der Wert 1.235,1, am Freitag 1224,7. Damit bleibt Sachsen das Bundesland mit der deutschlandweit höchsten Inzidenz.

Auch bundesweit ist der Inzidenzwert leicht gesunken. Er beträgt aktuell 439,2, am Sonnabend lag der Wert bei 442,7. Deutschlandweit gab es binnen 24 Stunden rund 42.055 Neuinfektionen und 94 Todesfälle.

Drei sächsische Landkreise bundesweiter Spitzenreiter

Mittelsachsen bleibt auch am dritten Tag in Folge der Landkreis mit der bundesweit höchsten Inzidenz. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2208,5. Auch der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (2008,4) bleibt weiterin über der 2.000er-Marke. Erstmals seit Beginn der Pandemie steigt die Inzidenz im Landkreis Meißen über die 2.000er-Marke auf 2014,8.

Unter der 1.000er-Marke liegen die Städte Dresden (906,6) und Leipzig (647,7) sowie die Landkreise Nordsachsen (985,6) und Zwickau (797).

2.000 Corona-Patienten in den Krankenhäusern

Am Sonntag lagen 2.000 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Normalstationen sächsischer Krankenhäuser. Das geht aus den Zahlen des sächsischen Gesundheitsministeriums hervor (Stand: 04.12.2021, 11:30 Uhr).

Auf den Intensivstationen in Sachsen müssen laut Gesundheitsministerium 580 Patientinnen und Patienten behandelt werden. (Stand: 04.12.2021, 11:30 Uhr). Laut Divi-Intensivregister sind 282 von ihnen so schwer erkrankt, dass sie invasiv beatmet werden müssen. Die Sieben-Tage-Hospitalisierung gibt das sächsische Ministerium mit 7,17 an.

Quelle: MDR (kh)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 05. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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