Thale Bodetal für Wanderer bis 2023 gesperrt

Das Bodetal bleibt für einige Monate für Wanderer gesperrt. Zunächst müssen die Stadt und der Landesforstbetrieb nach Unwettern und Erdrutschen aufräumen. Dann folgt die übliche Wintersperre bis zum Frühjahr 2023. Unterhalb der Roßtrappe wird noch länger gearbeitet werden müssen.

Bagger bei Räumarbeiten auf einem Wanderweg
Im Bodetal müssen nach Unwetter und Erdrutschen die Wanderwege geräumt werden. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss

Das Bodetal im Harz bleibt bis zum Frühjahr 2023 für Wanderer gesperrt. Grund ist nach Angaben der Stadt Thale ein Unwetter im September. Dabei habe es Erdrutsche zwischen Treseburg und Thale gegeben. Außerdem seien Bäume umgestürzt.

Nun müssten einige Wanderwege vom Landesforstbetrieb Ostharz und der Stadt Thale mit schwerer Technik im Oktober beräumt werden. Nach der üblichen Wintersperre ab Ende Oktober würden sie im kommenden Frühjahr wieder geöffnet.

Die gute Nachricht: Am Präsidentenweg beispielsweise, einem beliebten Wanderweg zur Rosstrappe hinauf, arbeiten sich derzeit Mitglieder des Harzklubs mit teilweise schwerer Technik meterweise voran. Erde und Schotter liegen halbmeterhoch auf dem Weg, auch Äste, Baumstämme und Geröll. So wie der Präsidentenweg werden die meisten Wanderwege am Wochenende wieder nutzbar sein.

Schurre unterhalb der Rosstrappe bleibt länger gesperrt

An der Schurre unterhalb der Roßtrappe werde es noch etwas länger dauern. Zwei Drittel des Weges seien verschüttet. Die Schäden müssten außerdem erst begutachtet werden. Es bleibt laut einem Sprecher der Stadt Thale fraglich, ob der Weg für Wanderinnen und Wanderer im kommenden Jahr wieder geöffnet werden kann.

Wanderwege im Bodetal werden beräumt

Zwei Männer begutchten liegenden Baumstamm
Freiwillige beräumen die Wanderwege. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
Zwei Männer begutchten liegenden Baumstamm
Freiwillige beräumen die Wanderwege. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
Schild informiert über Sperrung des Wanderwegs
Ein Schild informiert Wanderer über die Sperrungen. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
Steine auf Wanderweg
Anfang September hatte ein Unwetter für Überflutungen und sogar Murenabgänge gesorgt. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
Fangnetz
Immerhin hat ein Auffangnetz schlimmeres verhindern können. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
Geröll und Äste um Mülleimer
Die Dimensionen der Erdrutsche sind beeindruckend. Bildrechte: MDR/Carsten Reuss
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Am 7. September war über Thale und dem Bodetal ein Unwetter ausgebrochen. Starkregen mit 25 Litern pro Quadratmeter in zehn Minuten sorgte für Überflutungen und sogar Murenabgänge. Zwölf Stück hat Thales Bürgermeister gezählt.

dpa,MDR (Carsten Reuß,Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 27. September 2022 | 08:30 Uhr

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