Verwaltung Sachsen-Anhalt stockt Personal in der Justiz auf

Sachsen-Anhalts Gerichte und Staatsanwaltschaften bekommen in der nächsten Zeit 48 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie werden nach dem Vorbereitungsdienst vom Land übernommen – und sollen für "Ordnung und Sicherheit" sorgen.

Schild mit Aufschrift Justiz am Justizzentrum in Magdeburg
Die Gerichte in Sachsen-Anhalt bekommen mehr Personal. Bildrechte: IMAGO / Ralph Peters

Sachsen-Anhalts Justiz bekommt personelle Verstärkung. Wie das Justizministerium mitteilte, haben 48 Frauen und Männer ihren Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen. Sie sollen als Justizsekretäre und Justizhauptwachtmeister in den Landesdienst übernommen werden.

Mit den Übernahmen soll die im Koalitionsvertrag festgelegte Verstärkung der Justiz vorangetrieben werden. "Wir setzen den Personalaufwuchs in allen Bereichen der Justiz konsequent fort", erklärte Justizministerin Franziska Weidinger (CDU).

Unterschiedliche Aufgabenfelder

Justizsekretäre verwalten in Gerichten und Staatsanwaltschaften Verfahrensakten und nehmen Anträge und Erklärungen entgegen. Justizhauptwachtmeister sind für die Vorführung und Bewachung von Gefangenen zuständig. Zudem transportieren sie Gegenstände, Gelder, Wertsache und Schriftstücke.

Dass die Justiz in Sachsen-Anhalt Nachwuchs braucht, ist seit Jahren bekannt. Hintergrund sind vor allem zahlreiche altersbedingte Abgänge. Justizministerin Weidinger hatte bei MDR SACHSEN-ANHALT im Dezember angekündigt, neues Personal unter anderem mit einer Werbeoffensive locken zu wollen.

dpa, MDR (Moritz Arand)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 05. Oktober 2022 | 15:00 Uhr

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