Sondersitzung Dienstwagenaffäre: Leiter der städtischen Kitas in Halle abberufen

In Halle hat die Dienstwagenaffäre Konsequenzen. Der Leiter des städtischen Eigenbetriebs Kindertagesstätten, Jens Kreisel, wurde am Dienstagabend in einer Sondersitzung des Stadtrates abberufen.

Vor dem Eingang des Ratshofes in Halle sitzen mehrere Menschen, an einer Stelle wehen Fahnen.
Der Stadtrat von Halle hat sich am Dienstagabend in einer Sondersitzung mit der Personalie Jens Kreisel befasst. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

In Halle wird der Chef des Eigenbetriebs Kindertagesstätten, Jens Kreisel, abberufen. Das hat mehrheitlich der Stadtrat auf einer eigens wegen dieser Personalie einberufenen Sondersitzung am Dienstagabend beschlossen. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, ihn fristlos zu entlassen.

Man habe sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, teilte ein Mitglied des Stadtrats MDR SACHSEN-ANHALT mit. Hintergrund ist eine Dienstwagenaffäre.  

Der Leiter des städtischen Eigenbetriebs hatte nach Ansicht des Stadtrats ohne Erlaubnis einen Dienstwagen geleast und ihn sowohl dienstlich als auch privat benutzt. Nur stehe ihm gar kein Dienstwagen zu. Zudem habe er die Stadtverwaltung darüber nicht informiert.

Kreisel selbst sprach von bislang von einem "formellen Fehler". Das Argument, er dürfe Anschaffungen bis zu einem bestimmten Wert eigenverantwortlich tätigen, überzeugte die Verantwortlichen nicht.

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MDR (Theo M. Lies, Cornelia Winkler)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 05. Oktober 2022 | 05:00 Uhr

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