Cybersicherheit Cyberagentur schreibt millionenschwere Forschungsaufträge aus

Die Cyberagentur des Bundes in Halle schreibt Forschungsaufträge in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro aus. Die beauftragten Projekte sollen Behörden auf künftige Bedrohungen im digitalen Raum vorbereiten.

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Die Cyberagentur in Halle wurde gegründet, um Forschungsprojekte zu finanzieren, die Deutschlands digitale Sicherheit stärken sollen. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/Westend61

Die Cyberagentur in Halle startet ihr bislang größtes Ausschreibungsverfahren. Wie die Bundesbehörde am Freitag mitteilte, werden Forschungsaufträge zum Thema Cybersicherheit mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro vergeben.

Im Fokus der Projekte sollen demnach insbesondere Behörden und kritische Infrastrukturen stehen, durch deren Ausfall oder Beeinträchtigung erhebliche Versorgungsengpässe oder Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit eintreten würden.

Vorbereitung auf künftige Bedrohungen im digitalen Raum

Die beauftragten Projekte sollen nach Angaben der Cyberagentur neue Fähigkeiten der operativen Cybersicherheit erforschen und entwickeln, um Behörden im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit auf zukünftige Bedrohungen im digitalen Raum vorzubereiten. Dies erhöhe laut Cyberagentur die Resilienz der Behörden und der Kritischen Infrastrukturen.

Die Cyberagentur hatte im Jahr 2020 ihre Arbeit in Halle aufgenommen. Ziel der Bundeseinrichtung ist es unter anderem, zielgerichtet Forschungsprojekte anzustoßen und zu finanzieren, die Deutschlands Sicherheit im Cyberraum stärken und souveräner machen.

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dpa, MDR (Lucas Riemer)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 17. Juni 2022 | 13:00 Uhr

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