Verluste Rapserdfloh zerstört Ernte vieler Landwirte

Viele der kleinen Rapspflanzen in Sachsen-Anhalt sind durchlöchert. Schuld ist der Rapserdfloh. Landwirte in der Region Anhalt und Wittenberg befürchten sogar einen Totalausfall der Ernte.

Ein Rapserdfloh sitzt auf einer Rapspflanze.
Wegen des Rapserdflohs sorgen sich viele Landwirte in Sachsen-Anhalt um die Rapsernte. Bildrechte: dpa

Die Bauern in der Region Anhalt und Wittenberg haben in diesem Jahr mit dem Rapserdfloh zu kämpfen. Sie befürchten teils große Verluste bei der Getreideernte. Auch bei Mais, Rüben und Raps seien die Aussichten schlecht. "Auf dem Feld lässt sich der Rapserdfloh nur schlecht wirksam bekämpfen. Wird ein kurzer Zeitpunkt verpasst, ist alles zu spät", sagt Olaf Feuerborn vom Landesbauernverband.

Kein Mittel zur Bekämpfung

Vor einiger Zeit war die Behandlung des Rapssaatgutes mit Pflanzenschutzmitteln verboten worden. Im Mai 2018 wurde der Einsatz der meisten sogenannten Neonikotinoide im Freiland untersagt. Sie gelten als schädlich für Bienen. Umweltschützer sind der Meinung, dass es ein neues Anbausystem geben muss. Natürliche Fressfeinde der Schädlinge müssten kultiviert werden und verstärkt auf Maßnahmen wie eine weite Fruchtfolge oder Bodenbearbeitung gesetzt werden.

dpa, MDR (Martin Krause, Hannes Leonard)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 18. August 2022 | 11:30 Uhr

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