Coronavirus-Pandemie Ticker: Virologe Kekulé sieht Kontrolle über Virus entglitten

Der Virologe Alexander Kekulé geht davon aus, dass die Corona-Infektionszahlen auf absehbare Zeit nicht in den Griff zu bekommen sind. Die Berliner Charité sagt alle planbaren Operationen ab. Bayern reaktiviert seine Impfzentren. In der Fußball-Nationamannschaft gibt es einen Corona-Fall. Aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Alexander Kekulé an der Martin-Luther-Universität Halle
Nach Ansicht von Virologe Alexander Kekulé hat die Politik den Kampf gegen das Virus inzwischen aufgegeben. Bildrechte: UKH Halle/Zentrale Fotostelle/Arvid Rostek

Unser Ticker am Dienstag, 9. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:30 Uhr | Moderna beantragt EU-Zulassung für Sechs- bis Elfjährige

Das US-Biotechnologie-Unternehmen Moderna hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Sechs- bis Elfjährige beantragt. Damit solle die bisherige EU-Zulassung für den Impfstoff Spikevax ab einem Alter von zwölf Jahren ausgeweitet werden, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Die EMA prüft bereits eine Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Fünf- bis Elfjährige. In den USA hatte dieses Vakzin Ende Oktober eine Notfallzulassung für diese Altersgruppe erhalten.

21:22 Uhr | Macron will mehr Tempo beim Boostern

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Verabreichung von Booster-Impfungen für Ältere und Risikopatienten beschleunigen. Eine dritte Impfung werde für 50- bis 64-jährige Personen ab Anfang Dezember verfügbar sein, sagte er. Auffrischungsimpfungen sollten zudem vorgeschrieben werden, damit die Gesundheitszertifikate ihre Gültigkeit behielten. Das französische Staatsoberhaupt warnte vor einer fünften Infektionswelle in Europa.

20:52 Uhr | WHO warnt vor weltweitem Spritzenmangel

Die Weltgesundheitsorganisation hat vor einem weltweiten Spritzenmangel gewarnt. Die WHO-Expertin Lisa Hedman sagte, infolge der Corona-Impfkampagnen könnten im kommenden Jahr ein bis zwei Milliarden Impfspritzen fehlen. Dadurch könnten sich die Routine-Impfungen weltweit verzögern. Falls eine ganze Generation von Kindern die üblichen Kinderimpfungen verpasse, könnte sich dies auf Jahre hinaus auf die öffentliche Gesundheit auswirken, warnte Hedman.

18:10 Uhr | Kekulé: Kontrolle über Virus ist verloren

Die Corona-Infektionszahlen steigen bedrohlich und der Virologe Alexander Kekulé geht davon aus, dass die Entwicklung auf absehbare Zeit nicht mehr in den Griff zu bekommen ist. Wie er im Podcast von MDR AKTUELL sagte, werden die Zahlen weiter nach oben gehen, weil es selbstverstärkende Prozesse seien. Wenn viele Leute infiziert seien, gebe es auch viele, die sich ansteckten. Nach Kekulés Ansicht hat die Politik den Kampf gegen das Virus aufgegeben. "Die Kontrolle über die Infektionszahlen ist uns entglitten", sagte der Virologe. Man habe die Welle bei Schülern unkontrolliert laufen lassen, indem man vielerorts auf Quarantäneregeln und Nachverfolgung verzichtet habe. Zudem erlebe man eine Welle der Geimpften, die das Virus weitergeben könnten.

Im neuen Podcast "Kekulés Corona-Kompass" geht es außerdem um drohende Schulschließungen und einen Lockdown durch die Hintertür.

17:32 Uhr | Thüringen steuert auf mehr 2G zu

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner will im Kampf gegen Corona verstärkt auf 2G setzen. Die Linkenpolitikerin sagte nach einer Kabinettssitzung, sie werde dazu Vorschläge machen. Ziel sei, die veränderten Regeln in einer neuen Landesverordnung umzusetzen.

Der Bürgermeister von Jena, Christian Gerlitz, forderte von der Landesregierung schnellere und konsequentere Entscheidungen. Der SPD-Politiker sagte, Thüringen müsse noch in dieser Woche das Ruder herumreißen und den Flickenteppich an Regelungen beenden. Ansonsten werde man noch vor Heiligabend in einer Situation sein, wo das Ausfliegen von Intensivpatienten nicht mehr reiche. Dann werde man Triage sehen. Damit bezeichnet man eine ausufernde Notlage, in der Mediziner entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen.

16:37 Uhr | Berliner Charité sagt planbare Operationen ab

Die Berliner Charité-Universitätsmedizin sagt seit heute alle planbaren Eingriffe ab. Die steigende Zahl von Covid-19-Patientinnen und Patienten mache diesen Schritt nötig, teilte ein Sprecher mit. Ziel sei es, Mitarbeiter wieder vermehrt auf Covid-19-Stationen einzusetzen. Notfälle werden demnach aber weiter behandelt und auch dringliche Eingriffe würden vorgenommen.

Dem Sprecher zufolge werden derzeit mehr als 120 an Corona erkrankte Patienten in der Charité behandelt. Wie viele von ihnen auf Intensivstationen liegen, gab die Einrichtung nicht bekannt. Die Charité behandelt häufig die besonders schweren Fälle. Sie hat im Laufe der Pandemie bereits mehrfach ein Notprogramm gefahren, um die Zahl der Covid-19-Patienten zu bewältigen.

16:13 Uhr | Tägliche Testpflicht für ungeimpftes Pflegepersonal in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt müssen sich künftig alle ungeimpften Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen täglich auf Corona testen lassen. Das sieht die neue Eindämmungsverordnung vor, die das Kabinett beschlossen hat. Ministerpräsident Rainer Haseloff appellierte angesichts der steigenden Infektionszahlen erneut an alle Bürger, sich impfen zu lassen. Der CDU-Politiker sprach sich zudem für eine Bund-Länder-Konferenz möglichst in der nächsten Woche aus. Man brauche rechtliche Grundlagen, etwa zur Reaktivierung von Impfzentren.

In Sachsen will die Landesregierung die Kapazitäten bei mobilen Impfteams verdoppeln. Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch sagte nach der Kabinettsitzung, noch in dieser Woche sollten pro Tag 6.000 Impfungen möglich sein. Das Land bemühe sich derzeit um zusätzlichen Impfstoff und auch um mehr Personal für die derzeit 30 DRK-Teams.

14:08 Uhr | Bayern fährt Impfzentren wieder hoch

Bayern will im Kampf gegen die vierte Corona-Welle das Impfen stark ankurbeln. Dazu sollen auch die mehr als 80 Impfzentren im Land wieder aktiviert werden. Ministerpräsident Markus Söder versprach, wer dorthin komme, werde geimpft. Es gebe keine Priorisierung. Die Impfquote bei Erst- und Zweitimpfungen steige bereits leicht. Söder erwartet durch die 2G-Pflicht bei Freizeitveranstaltungen einen weiteren Schub. Die Impfquote bei Erstimpfungen liegt in Bayern aktuell bei 66,8 Prozent. Zum Vergleich: Spitzenreiter bei den Flächenländern ist das Saarland mit 75,9 Prozent, Schlusslicht ist Sachsen mit 59,3 Prozent.

Update 13:35 Uhr | Fußball-Nationalmannschaft: Fünf Spieler müssen abreisen

Der Deutsche Fußball-Bund hat bestätigt, dass Nationalspieler Niklas Süle positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Neben Süle befänden sich seine Teamkollegen vom FC Bayern München Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Salzburg-Profi Karim Adeyemi in Quarantäne. Die fünf Profis waren zusammen zur Auswahl angereist und wurden inzwischen nach Hause geschickt.

Süle ist nach DFB-Angaben vollständig geimpft und derzeit symptomfrei. Das geplante Mannschaftstraining vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein wurde kurzfristig abgesagt. Dem DFB zufolge wird die Vorbereitung auf die Partie am Donnerstag in Wolfsburg aber fortgesetzt.

13:14 Uhr | Ampel-Parteien wollen 3G am Arbeitsplatz

Die Ampel-Parteien wollen bundesweit verpflichtend 3G (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz einführen. Nach Angaben der SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar gibt es dazu eine Einigung mit Grünen und FDP. Ungeimpfte bräuchten dann täglich einen Test, Arbeitnehmer sollen gegenüber dem Arbeitgeber auskunftspflichtig beim Impfstatus werden. Dittmer zufolge soll das Arbeitsministerium nun die Umsetzung prüfen. Parallel liefen Gespräche mit den Gewerkschaften, die sich bislang gegen eine generelle Auskunftspflicht sträuben.

Derzeit müssen Beschäftigte nur in bestimmten Bereichen ihren Impfstatus angeben. Dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Schulen und Kitas oder Krankenhäuser. Die Neuregelung soll Teil des Gesetzentwurfs der drei Ampel-Parteien zum Pandemieschutz werden für die Zeit nach Auslaufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite.

12:27 Uhr | Mittelstand will klare Regelung wie in Österreich

Die mittelständische Wirtschaft sieht offene Fragen bei der von den Ampel-Parteien geplanten 3G-Regelung am Arbeitsplatz und verlangt eine bundesweite 2G-Regelung für öffentliche Bereiche. Bundesgeschäftsführer Markus Jerger nannte es unrealistisch, die 3G-Regel im Unternehmen zu kontrollieren, wenn der Arbeitgeber nicht den Impfstatus der Beschäftigten abfragen dürfe. Arbeitgeber bräuchten ein Auskunftsrecht. Für Beschäftigte mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen wie Pflegepersonal fordert Jerger eine Impfpflicht.

Nach dem Vorbild Österreichs sprach sich Jerger für eine flächendeckende 2G-Regelung im öffentlichen Leben aus. Er warf der noch amtierenden Bundesregierung und auch der möglichen neuen Ampel-Koalition vor, sich vor dieser klaren Entscheidung zu drücken. Stattdessen lasse man die Bundesländer weiter nach Gutdünken gewähren.

12:09 Uhr | Brandenburg plant 2G

Brandenburg will die Corona-Vorgaben verschärfen und die 2G-Regel einführen. Das Kabinett verabredete am Dienstag, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu Diskotheken, Clubs und Festivals haben sollen. Am Donnerstag soll entschieden werden, ob das auch für Gaststätten und Hotels gilt. In anderen Bundesländern wie Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg gilt bereits in vielen öffentlichen Innenbereichen die 2G-Pflicht.

11:55 Uhr | Weitere Todesopfer in Altenheim Schorfheide

Im Seniorenheim Schorfheide in Brandenburg sind vier weitere Bewohnerinnen und Bewohner nach einem Corona-Ausbruch gestorben. Wie der Landkreis Barnim mitteilte, steigt die Zahl damit auf insgesamt 16 Tote. Die jüngst Verstorbenen seien zwei Frauen im Alter von 63 und 90 Jahren sowie zwei 81 und 98 Jahre alte Männer. In dem Heim wird seit dem Ausbruch vor etwa zwei Wochen täglich getestet. Dutzende Bewohner und Mitarbeiter hatten sich infiziert. Nur etwa die Hälfte der Beschäftigten ist geimpft, zwölf Mitarbeitende befinden sich weiter in Quarantäne.

11:20 Uhr | MDR-Reporter bei Corona-Demo in Zwickau attackiert

Ein Fernsehteam des MDR ist am Montagabend in Zwickau tätlich angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich bei einem sogenannten Spaziergang gegen Corona-Maßnahmen. Zu der nicht genehmigten Versammlung hatte unter anderem die rechtsextreme Partei "Freie Sachsen" aufgerufen. MDR-Intendantin Karola Wille verurteilte den Angriff auf das Team der Redaktion "MDR exakt". Der MDR erstattete Anzeige.

10:00 Uhr | Einladung zu Auffrischungs-Impfungen nicht machbar

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat betont, dass es für Arztpraxen nicht möglich ist, Patientinnen und Patienten zu Booster-Impfungen einzuladen. KBV-Chef Andreas Gassen sagte den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland": "Wer verlangt, Ärzte sollen die Patienten einladen, lebt fern der Realität. [...] Das ist Unsinn und ist schlicht und ergreifend nicht machbar."

Stattdessen sollten die Gesundheitsbehörden der Länder oder die Krankenkassen gezielt zu Auffrischungs-Impfungen einladen. Auch müsse es kürzere Bestellfristen für Impfstoffe und eine vereinfachte Dokumentation geben.

09:10 Uhr | Braun will 20 Millionen Booster-Impfungen bis Weihnachten

Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun drängt auf eine Beschleunigung der Corona-Booster-Impfungen. Der CDU-Politiker nannte in der ARD als Zielmarke bis Weihnachten rund 20 Millionen Auffrischimpfungen. Dafür brauche es eine organisatorische Abstimmung und daher schnell eine Bund-Länder-Spitzenrunde. Dem wahrscheinlichen künftigen Kanzler Olaf Scholz warf Braun fehlendes Engagement im Kampf gegen die vierte Welle vor.

09:00 Uhr | Todeszahlen in Ukraine steigen

Die Ukraine meldet einen neuen Höchstwert an Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben weitere 833 Infizierte. Der bisherige Tageshöchstwert war mit knapp 800 am Samstag gemeldet worden. Damit steigt die Gesamtzahl der Covid-Opfer in der Ukraine auf mehr als 73.000. Die Zahl der neuen Positiv-Tests gibt das Ministerium mit etwa 19.000 an, die Wocheninzidenz liegt bei über 360.

08:26 Uhr | Kostenlose Tests – kontraproduktives Signal?

Der Virologe Helmut Fickenscher sieht eine mögliche Wiedereinführung von kostenlosen Bürgertests skeptisch. Der Infektionsmediziner vom Uniklinikum in Kiel nannte es kontraproduktiv, weil dann Ungeimpften vermittelt werde, sie müssten sich nicht impfen lassen. Fickenscher sagte dem "Flensburger Tageblatt", vielmehr sollte Ungeimpften noch besser erklärt werden, dass sie mit einer Impfung eine Schutzrate von über 90 Prozent erreichten.

07:55 Uhr | Neue Höchstwerte bei Infektionsrate

Das Robert Koch-Institut hat bundesweit 21.832 neue Positiv-Tests registriert, mehr als doppelt so viele wie am Dienstag vor einer Woche. Die Wocheninzidenz kletterte seit gestern von 201 auf 214 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 169 weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich auf 96.700. Nach neueren Daten des Risklayerprojekts stieg die bundesweite Inizidenz auf den neuen Allzeithöchstwert 218. Sachsen hat demnach weiter die höchste Infektionsrate (512) vor Thüringen (445), nur Schleswig-Holstein und Bremen haben zweistellige Werte. 

Nach Angaben des Divi-Intensivregisters lagen am Dienstagmorgen 460 Covid-Patienten in Mitteldeutschland auf den Intensivstationen, 237 werden beatmet. Bundesweit werden 2.632 Covid-Kranke in Kliniken behandelt, gut die Hälfte mit Beatmung.

07:00 Uhr | Kritik am Corona-Plan der Ampel

Die Pläne der Ampel-Parteien zur Pandemie-Politik stoßen auf viel Kritik – von der CSU im Bundestag, dem Städtetag und auch in den Sozialverbänden. Nach einem Gesetzesentwurf von SPD, FDP und Grünen soll die Corona-Welle unter anderem durch die Rückkehr zu kostenlosen Schnelltests, 3G am Arbeitsplatz und Finanzhilfen für Kliniken eingedämmt werden. 

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt lehnte die Pläne in der "Augsburger Allgemeinen" als zu riskant ab: "Die epidemische Lage politisch zu beenden, ohne echte ausreichende Alternativen zu benennen, (…) ist ein Signal der Planlosigkeit." Es drohe Chaos.

Die Stiftung Patientenschutz und Sozialverbände verlangen eine tägliche Testpflicht in der Pflege. Die Präsidentin des VdK-Sozialverbands, Verena Bentele, nannte es in Zeitungen der Funke-Mediengruppe fahrlässig, dass die Ampel wie auch zuvor Bund und Länder auf eine einheitliche Regelung verzichten wollten. Der Deutsche Städtetag sieht mit dem Entwurf die Chance vertan, die 2G-Regel im Freizeitbereich bundesweit einzuführen. Vorsitzender Helmut Dedy pochte auf eine weitere Ministerpräsidentenkonferenz.

06:45 Uhr | Wirtschaft erholt sich langsamer

Die deutsche Wirtschaft erholt sich langsamer von den Corona-Einbrüchen des vergangenen Jahres als erwartet. Das geht aus einem Gutachten der sogenannten Wirtschaftsweisen hervor, aus dem mehrere Medien zitieren. Danach rechnen die Experten nun mit einem Wachstum von 2,7 Prozent. In ihrem März-Gutachten waren sie noch von 3,1 Prozent ausgegangen. Als Gründe werden die Lieferengpässe und stark gestiegenen Energiepreise genannt. Für das nächste Jahr erwarten die Wirtschaftsweisen den Berichten zufolge ein Plus von 4,6 Prozent.

06:32 Uhr | Bulgarien: Höchstwert bei Corona-Toten

Bulgarien meldet mit 334 Todesfällen in Zusammenhang mit dem Virus einen neuen Höchstwert. Zudem verzeichnen die Behörden in dem EU-Land binnen 24 Stunden knapp 5.300 Neuinfektionen. 8.500 Covid-19-Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, davon 734 Patienten auf Intensivstationen. In dem Balkanland sind nur 30 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft.

06:15 Uhr | Wirtschaft und DGB unterstützen 3G

Der Vorstoß von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zur 3G-Pflicht am Arbeitsplatz stößt auf breite Zustimmung. Der Sprecher des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Hans-Josef Helf, sagte MDR AKTUELL, man unterstütze alles, was dazu führe, die Pandemie weiter einzudämmen. Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach erklärte, 3G am Arbeitsplatz sei sinnvoll. Allerdings müsste es dafür Testangebote geben, die von den Arbeitgebern bezahlt würden.

Kretschmer fordert, wie etwa auch in Österreich deutschlandweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz einzuführen. Damit hätten nur noch Beschäftigte Zugang, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Gestern Abend war bekannt geworden, dass die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP bei hohen Infektionsraten eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz ermöglichen wollen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 9. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 09. November 2021 | 06:00 Uhr

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