Ausblick Das erwartet uns 2022

Männliche Küken dürfen weiterleben – Kernkraftwerke nicht. Tabak kostet mehr Geld – Pflegende bekommen mehr Geld. Außerdem wird gewählt, gezählt und gespielt. Ein Ausblick auf das Jahr 2022.

Die Themen des Jahres 2022 – Klicken Sie sich durch!

viele Küken auf einem Förderband
1. Januar: Ab Jahresbeginn ist das Töten geschlüpfter Küken in Deutschland verboten. In einem zweiten Schritt wird 2024 auch das Töten der Embryonen in den Eiern verboten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
viele Küken auf einem Förderband
1. Januar: Ab Jahresbeginn ist das Töten geschlüpfter Küken in Deutschland verboten. In einem zweiten Schritt wird 2024 auch das Töten der Embryonen in den Eiern verboten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Auf einer Computertastatur liegt ein Krankenschein.
1. Januar: Der digitale Krankenschein wird verpflichtend. Alle Arztpraxen müssen nun Krankmeldungen digital an die Krankenversicherung schicken. Bildrechte: dpa
Zigarette Stapel
1. Januar: Tabak wird teurer. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird die jährliche Tabaksteuer für Zigaretten und Feinschnitt erhöht. Flankiert werden diese Maßnahmen durch die Anpassung der bestehenden Mindeststeuer für Zigarren und Zigarillos und für Pfeifentabak zum 1. Januar 2022 und zum 1. Januar 2023. Bildrechte: PantherMedia / fermate
Eine Krankenpflegerin versorgt in einem Patientenzimmer eines abgetrennten Bereichs für Covid-19 Patienten einer Intensivstation eines Klinikums, einen Covid-19-Patienten, der im künstlichen Koma liegt und beatmet wird.
1. Januar: Mit der Pflegereform will die Gesetzgebung die Bezahlung von Pflegekräften verbessern und pflegende Angehörige finanziell entlasten. Bildrechte: dpa
Verkaufsregal mit Fruchtsäften von Biotta und Granini
1. Januar: Alle Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff (bis zu drei Litern) sowie Getränkedosen sind jetzt grundsätzlich pfandpflichtig. Bildrechte: IMAGO / Pius Koller
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
13. Februar: Deutschland wählt einen neuen Bundespräsidenten – oder den amtierenden erneut. Am 28. Mai 2021 hatte Frank-Walter Steinmeier seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit angekündigt. Bildrechte: dpa
ILLUSTRATION - Die Silhouette einer Hand mit einem Wahlschein ist hinter der nordrhein-westfälischen Landesfahne zu sehen.
15. Mai: Nordrhein-Westfalen wählt einen neuen Landtag. Laschet-Nachfolger Hendrik Wüst (CDU) sieht sich dabei einer erstarkten SPD gegenüber. Auch im Saarland (27. März), Schleswig-Holstein (8. Mai) und Niedersachsen (9. Oktober) wird 2022 gewählt. Bildrechte: dpa
Menschen stehen am Olympiaberg und blicken in den Sonnenuntergang.
15. Mai: Zensus 2022: Gibt es in Deutschland genügend Wohnungen? Brauchen wir mehr Schulen, Studienplätze oder Altenheime? Wo muss der Staat für seine Bürgerinnen und Bürger investieren? Um diese Fragen zu beantworten, wird in diesem Jahr wieder das Volk gezählt. Bildrechte: dpa
Hobbyastronomen warten mit ihren Teleskopen und Kameras über der Sophienalpe auf die Mondfinsternis.
15.-16.Mai: In vielen Teilen Süd- und Westeuropas, Afrikas, Amerikas und Süd- und Westasiens ist eine totale Mondfinsternis zu sehen. In Mitteldeutschland können sich Fans der Finsternis zumindest über eine partielle Mondfinsternis freuen. Bildrechte: dpa
Diese beeindruckende Ansicht des Großen Roten Flecks und der turbulenten südlichen Hemisphäre des Jupiters wurde von der NASA-Raumsonde Juno bei einem nahen Vorbeiflug an dem Gasriesenplaneten aufgenommen.
1. Juni: Der "Jupiter Icy Moons Explorer" (JUICE) soll zur Erforschung des Riesenplaneten und seiner Monde starten. Damit beginnt eine neue Phase in der systematischen Erkundung Jupiters und seiner Monde. Bildrechte: NASA / JPL-Caltech / SwRI / MSSS / Kevin M. Gill
Ein Kamel steht vor dem Sportstadion Al Rayyan mit seiner Moschee am Rande von Doha, der Hauptstadt von Katar.
21. November: Im Golfstaat Katar beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Wegen der großen Sommerhitze wird das Turnier erstmals zum Jahresende ausgetragen. Am vierten Advent findet das Endspiel statt. Bildrechte: dpa
Greenpeace-Aktivisten projizieren am  (06.06.2011) in Niederaichbach (Niederbayern) den Satz "Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel" an den Kühlturm neben dem Kernkraftwerk Isar 2 (l).
31. Dezember Spätestens an diesem Tag sollen alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Die drei jüngsten Anlagen Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 sollen als letzte vom Netz gehen. Die Bundesnetzagentur hat den Auftrag, Energie-Engpässen vorzubeugen. Bildrechte: dpa
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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 01. Januar 2022 | 06:00 Uhr

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